Crêpes sind ein wesentlicher Bestandteil der französischen Küche. Ob süß oder herzhaft – Crêpes sind immer eine Delikatesse. Doch wie bereitet man den Teig zu, welche Zutaten benötigt man und welche Tricks gibt es beim Backen? In diesem Artikel werden wir Ihnen zeigen, wie Sie klassische französische Crêpes am besten zubereiten.
Rezept für Crêpes
Zuerst präsentieren wir Ihnen ein einfaches und schnelles Rezept, um perfekte Crêpes zu kreieren. Dank diesem Rezept können Sie in nur wenigen Minuten köstliche Pfannkuchen zubereiten.
Ebenfalls lesen : Was sind die Tricks, um zu Hause einen qualitativ hochwertigen Barista-Espresso zuzubereiten?
Zutaten:
- 250g Mehl
- 500ml Milch
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 2 EL Zucker
- 50g Butter
Zubereitung:
In derselben Art : Wie macht man perfekt glatte französische Macarons?
- Die Butter in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.
- Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Eier in die Mulde schlagen und mit einem Schneebesen langsam unter das Mehl rühren.
- Nach und nach die Milch hinzufügen und weiter rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Dann die geschmolzene Butter und den Zucker unterrühren.
- Den Teig mindestens eine Stunde ruhen lassen.
- Eine Pfanne erhitzen und ein wenig Teig einfüllen. Die Pfanne schwenken, so dass der Teig sich gleichmäßig verteilt.
- Den Crêpe auf mittlerer Hitze goldbraun backen, dann wenden und auch die zweite Seite backen.
Die Zubereitung des Teigs
Ein guter Crêpe beginnt mit dem Teig. Das Mischen der Zutaten ist ein wesentlicher Teil des Prozesses, und die Ruhezeit ermöglicht es dem Mehl, die Flüssigkeit aufzusaugen, was für eine bessere Textur sorgt.
Erhitzen Sie die Milch nicht, bevor Sie sie zum Teig hinzufügen. Das würde das Mehl früher kochen und zu einem klumpigen Teig führen. Der Trick ist, alle Zutaten auf Raumtemperatur zu haben, bevor Sie mit dem Mischen beginnen.
Stellen Sie sicher, dass die Butter vollständig geschmolzen ist, bevor Sie sie hinzufügen. Die geschmolzene Butter hilft, den Teig zu binden und ihm einen reichen Geschmack zu verleihen.
Am Ende sollte Ihr Teig die Konsistenz von flüssiger Sahne haben. Wenn er zu dünn ist, fügen Sie etwas mehr Mehl hinzu. Wenn er zu dick ist, fügen Sie etwas mehr Milch hinzu.
Das Backen der Crêpes: Tipps und Tricks
Das Backen der perfekten Crêpe kann eine Herausforderung sein. Hier sind einige Tipps und Tricks, um Ihnen dabei zu helfen.
Um zu verhindern, dass der Teig an der Pfanne haftet, sollten Sie eine gute Antihaft-Pfanne verwenden. Es ist auch hilfreich, die Pfanne vor jeder Crêpe leicht mit Öl zu bestreichen.
Die Menge an Teig, die Sie für jede Crêpe verwenden, hängt von der Größe Ihrer Pfanne ab. Eine gute Faustregel ist, dass der Teig dünn genug sein sollte, um sich gleichmäßig über die gesamte Pfannenoberfläche zu verteilen.
Warten Sie, bis die Ränder der Crêpe leicht knusprig sind, bevor Sie versuchen, sie zu wenden. Dies hilft, ein Zerreißen der Crêpe zu verhindern.
Sobald der Crêpe auf beiden Seiten goldbraun ist, ist er fertig zum Servieren. Sie können Ihre Crêpes mit Zucker bestreuen, mit Nutella bestreichen oder mit Marmelade füllen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Die Herzhaft-Variante: Galette
Neben den klassischen süßen Crêpes gibt es in der Bretagne auch die herzhafte Variante, die Galette. Statt Weizenmehl wird Buchweizenmehl verwendet und die Füllung besteht oft aus Schinken, Käse und einem Spiegelei.
Die Zubereitung der Galette ist ähnlich wie bei den süßen Crêpes. Sie unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten, wie zum Beispiel der Verwendung von Buchweizenmehl und weniger Zucker. Außerdem wird die Galette traditionell mit Cidre serviert.
Galette ist eine großartige Möglichkeit, um eine herzhafte Mahlzeit zu genießen, die dennoch das Gefühl eines französischen Pfannkuchens vermittelt. Probieren Sie es einmal aus!
Die Geschichte der Crêpes
Crêpes haben eine lange Geschichte und sind fest in der französischen Kultur verankert. Ursprünglich aus der Region Bretagne stammend, wurden Crêpes traditionell am Tag des heiligen Jacques, dem Schutzpatron der Pilger, zubereitet. Heute sind sie in ganz Frankreich und darüber hinaus beliebt.
Der Begriff "crêpe" stammt vom lateinischen Wort "crispa", was "gekräuselt" bedeutet. Dies bezieht sich auf das Aussehen der Crêpes, wenn sie in der Pfanne gekocht werden.
Während Crêpes traditionell mit Zucker und Butter serviert wurden, gibt es heute unzählige Variationen. Von Nutella und Bananen bis hin zu Schokolade und Erdbeeren, die Möglichkeiten sind endlos.
Obwohl Crêpes ursprünglich als eine Art Fastenspeise gedacht waren, sind sie heute ein Symbol für Genuss und Freude. Also zögern Sie nicht, Ihre eigenen Crêpes zu Hause zu machen und diese köstliche französische Tradition zu genießen!
Zubehör für die perfekte Crêpes-Zubereitung
Um Crêpes wie ein Profi zuzubereiten, braucht man neben dem passenden Crêpes Rezept auch das richtige Zubehör. Ein absolutes Muss ist die Crêpes Pfanne. Sie ist speziell dafür konzipiert, die richtige Hitze gleichmäßig zu verteilen und sorgt dafür, dass die Crêpes durchgehend goldbraun gebacken werden. Als besonders praktisch erweisen sich Pfannen mit einer Antihaftbeschichtung, da diese verhindern, dass der Teig an der Pfanne haftet. Zudem erleichtern sie die Reinigung nach der Zubereitung.
Ein weiteres nützliches Utensil ist der Crêpes Maker. Mit ihm gelingt das Backen der französischen Köstlichkeit quasi im Handumdrehen. Für den professionellen Einsatz eignet sich ein Crêpes Maker mit mehreren Platten, auf denen gleichzeitig mehrere Crêpes zubereitet werden können.
Darüber hinaus ist ein Teigverteiler von Vorteil. Mit ihm wird der Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilt. So bekommt jede Crêpe die perfekte Dicke. Ein guter Teigverteiler ist stabil, liegt gut in der Hand und lässt sich leicht reinigen.
Schlussfolgerung: Crêpes – Eine Delikatesse für Jeden
Ob süß oder herzhaft, Crêpes sind eine der vielfältigsten Delikatessen der französischen Küche. Ihre Zubereitung erfordert zwar etwas Übung, aber mit dem richtigen Rezept für Crêpes, den richtigen Zutaten und dem passenden Zubehör wird das Backen zum Erfolg.
Die Vielfalt an möglichen Füllungen macht Crêpes zu einem Gericht für jeden Geschmack. Ob mit Nutella für die Naschkatzen, mit Marmelade für die Fruchtliebhaber oder in Form einer Galette Bretonne für die Freunde der herzhaften Küche – die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.
Und das Beste: Crêpes sind nicht nur lecker, sondern auch relativ gesund. Sie enthalten viel Eiweiß und können je nach Belag auch viele Vitamine liefern. Für diejenigen, die auf ihre Ernährung achten, gibt es sogar Low Carb Rezepte für Crêpes, die ohne den Zusatz von Zucker auskommen.
Also, worauf warten Sie noch? Probieren Sie es aus, holen Sie sich ein Stück Frankreich nach Hause und genießen Sie die Zubereitung und den Genuss Ihrer eigenen, hausgemachten Crêpes. Bon appétit!